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Vermögensschaden-Haftpflicht- und Berufs-Haftpflichtversicherung für Rechtsanwälte

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Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung und Berufs-Haftpflichtversicherung für Rechtsanwälte

Gerne beantworte ich auch Ihre Fragen zu den Themen:

  • Bedingungswerk
  • Leistungsspektrum
  • Allgemeines Haftpflichtrisiko
  • Schadensversicherung
  • Fehlerversicherung
  • Vermögensschäden
  • Schadenersatzansprüche
  • Schadenersatzpflicht
  • Schadenabwicklung
  • Rechtsverteidigung
  • Nachversicherungsgarantie

Bedingungswerk - Vermögensschaden- und Berufs-Haftpflichtversicherung für Rechtsanwälte - Schadenersatzpflicht - Fehlerversicherung


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Vermögensschaden-Haftpflicht- und Berufs-Haftpflichtversicherung für Rechtsanwälte


Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Rechtsanwälte - Berufs-Haftpflichtversicherung für Rechtsanwälte - Allgemeines Haftpflichtrisiko - Bedingungswerk - Leistungsspektrum - Schadensversicherung - Fehlerversicherung - Vermögensschäden - Schadenersatzpflicht - Schadenersatzansprüche - Schadenabwicklung - Rechtsverteidigung - Nachversicherungsgarantie


Themenübersicht


Thema 1 - Allgemeines Haftpflichtrisiko [mehr...]
Thema 2 - Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Rechtsanwälte
Berufs-Haftpflichtversicherung für Rechtsanwälte

[mehr...]
Thema 3 - Leistungsspektrum [mehr...]
Thema 4 - Bedingungswerk [mehr...]
Thema 5 - Bitte beachten Sie! [mehr...]
Thema 6 - Welcher Versorgungsspezialist? [mehr...]



 
Thema 1


I. Allgemeines Haftpflichtrisiko
Die Haftpflichtversicherung ist eine besondere Form der Schadensversicherung, deren Ausgestaltung in Deutschland in den §§ 149 - 158k Versicherungsvertragsgesetz (VVG) geregelt ist. Die Verträge beruhen nahezu immer auf den "Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Haftpflichtversicherung" (AHB). Für die Bereiche der Berufshaftpflichtversicherung und besonders für die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung bestehen teilweise abweichende Bedingungen.

In der Haftpflichtversicherung gilt der Grundsatz der Spezialität. Nur die Eigenschaften und Rechtsverhältnisse, die der Versicherungsnehmer bei Vertragsabschluss angibt, fallen unter den Versicherungsschutz. Dies hat in der Betriebshaftpflichtversicherung besondere Bedeutung. Andererseits ergeben sich aus der in üblichen Policen enthaltenen Betriebsbeschreibung oft eindeutige Hinweise auf bei Vertragsabschluss nicht erkannte Risiken, ohne dass dies zu Lasten des Versicherungsnehmers gehen darf. Neu hinzukommende Risiken sind auch über die Vorsorgeversicherung vorläufig abgedeckt, bedürfen aber einer abschließenden Einbeziehung. Häufig sind hierfür geringere Versicherungssummen vorgesehen, sodass sich gerade in der Betriebshaftpflichtversicherung Nachfragen anbieten.

Die Berufshaftpflichtversicherung ist eine Haftpflichtversicherung für spezielle Berufe, etwa Rechtsanwälte, Patentanwälte, Steuerberater, Unternehmensberater und Ärzte, sowie Dolmetscher/Übersetzer oder andere Berufsgruppen. Hierbei bezieht sich der Versicherungsschutz meist auf echte Vermögensschäden, die durch eine Fehlberatung entstehen. Von daher müsste in diesem Zusammenhang statt von einer Berufshaftpflicht- eigentlich von einer Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung die Rede sein. Dagegen würde eine normale Betriebshaftpflichtversicherung nur Ansprüche versichern, welche aufgrund von Personen- oder Sachschäden oder aus den hieraus folgenden unechten Vermögensschäden (Bsp. Erwerbsausfall) gestellt werden. Eine solche Versicherung kann sowohl allein als auch ergänzend zu einer „echten Berufshaftpflichtversicherung“ abgeschlossen werden. Die Betriebshaftpflichtversicherung deckt somit die Haftpflichtansprüche, die einem Dritten durch die betriebliche Tätigkeit eines Unternehmens schuldhaft verursacht wurden. Bei unberechtigten Forderungen wehrt der Betriebshaftpflichtversicherer diese auch gerichtlich ab. Das Haftungsrisiko besteht sowohl für das Unternehmen als juristische Person, als auch für die Mitarbeiter des Unternehmens. Da die Unterscheidung zwischen den Begriffen Berufs-Haftpflichtversicherung und Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung aber weder von interessierten Kunden noch - mitunter sprachlich - von Fachkräften getroffen wird und die Absicherungen selbst durchaus auch den Bereich einer Betriebshaftpflichtversicherung im Angebot beinhalten können (durch die Zusammenfassung in eine Police mit unterschiedlichen Risiken oder die Einbindung einer geringfügigen Versicherungssumme für Vermögensschäden in den Bereich der Berufshaftpflichtversicherung – zu beachten sind dann insbesondere die eigentlich nicht auf den Bereich VSH zugeschnittenen „Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Haftpflichtversicherung“) , möchte ich hier die beiden Begriffe Berufs-Haftpflichtversicherung und Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung zusammenfassend darstellen und nutze den Begriff Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung.

Die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung ist eine sogenannte Fehlerversicherung und eine Absicherung gegen reine Vermögensschäden. Die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung wird dem Sinn nach abgeschlossen, um sich im eigenen Interesse gegen Ansprüche der eigenen Kunden bei entstandenen Vermögensschäden abzusichern. Somit besteht, neben dem eigenen Sicherungsaspekt durchaus der soziale Zweck dem häufig schuldlos Geschädigten seine berechtigen Ansprüche zu sichern. Die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung schützt somit vor Schäden durch entgangene finanzielle Vorteile oder finanzielle Nachteile, die Kunden durch einen falschen oder unterlassen Rat des Beraters erlitten haben.

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Thema 2


II. Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Rechtsanwälte
Die Berufs-Haftpflichtversicherung bietet (Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung) für viele Rechtsberufe Schutz gegen Vermögensschäden, welche in Ausübung der beruflichen Tätigkeit Dritten fahrlässig zugefügt wurden. Diese Haftpflichtversicherung leistet bei begründeten Schadenersatzansprüchen Dritter und wehrt unbegründete Schadenersatzansprüche auf eigene Kosten ab – notfalls vor Gericht. Im Schadenfall prüfen erfahrene Juristen des Versicherers (soweit eine eigene Schadenabteilung mit Juristen bei dem Versicherer vorhanden ist) ob und in welcher Höhe überhaupt eine Schadenersatzpflicht besteht. Bei berechtigten Ansprüchen übernimmt die Versicherung die Zahlung der zu leistenden Entschädigungen, ansonsten die Abwehr unberechtigter Schadenersatzansprüche. Darüber hinaus werden alle Kosten aus der Schadenabwicklung und der Rechtsverteidigung übernommen.

Die Tätigkeit in einem beratenden Berufsbild kann als Voraussetzung eine Verpflichtung beinhalten eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Zu einem guten Risikomanagement gehört jedoch mehr als eine Haftpflichtversicherung abzuschließen und die erforderlichen Beiträge regelmäßig einzuzahlen. Berater müssen sich gegen die sich aus ihrer beruflichen Tätigkeit ergebenden Haftpflichtgefahren angemessen versichern. Angemessenheit bedeutet, dass der Berater dafür sorgen muss, dass der Versicherungsschutz seinem persönlichen Bedarf und damit auch den Kundenrisiken entspricht.

Da schon ein kleiner Beratungsfehler einen bedeutenden finanziellen Schaden hervorrufen kann, für den ein Berater haften muß, sollte es auch im ureigensten Interesse aller Berater liegen einen umfassenden Schutz durch eine individuell auf die vorhandenen Aktivitäten zugeschnittene Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung zu erhalten. Hinzu kommt die Tatsache, dass diese Versicherung durchaus ein Angebotsbestandteil bei Kunden sein kann, um den Beratungsauftrag zu erhalten. Diese Versicherung stellt somit ebenfalls ein unterschützendes Marketinginstrument bei der Kundenakquise dar.

Zur Vermeidung von Nachteilen im Rahmen einer Schadenregulierung empfiehlt es sich, bei Sozietäten darauf zu achten, dass alle Sozien über eine einheitliche Versicherungssumme verfügen. Die Versicherung von gemischten Sozietäten, in denen sich Träger verschiedener Berufe zusammenschließen erfordert besondere Kompetenz. Hier gilt es Unterschiede gesetzlicher und berufsrechtlicher Vorgaben zu berücksichtigen und in einen einheitlichen Versicherungsschutz münden zu lassen, welcher der gesamtschuldnerischen Haftung der Sozien gerecht wird.

Berater sind stets in der Gefahr, wegen einer falschen Beratung von ihren Kunden in Anspruch genommen zu werden. Ansprüche können somit ohne eine entsprechende Versicherung sehr schnell existenzbedrohende Formen annehmen, da diese Berufsgruppen häufig uneingeschränkt mit ihrem gesamten Privatvermögen haften. Versichert werden können freiberuflich tätige Personen sowie selbständige Unternehmen einschließlich sämtlicher angestellten Mitarbeiter/Innen

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Thema 3


III. Leistungsspektrum
Für einige Berufe besteht eine gesetzliche Versicherungspflicht. Von den Gerichten werden immer schärfere Anforderungen an die Sorgfaltspflichten gelegt und selbst geringe Versehen können erhebliche Schadenersatzansprüche zur Folge haben. Die mögliche Schadensbandbreite ist groß, eine Sicherung der beruflichen Aktivitäten über eine Berufshaftpflichtversicherung ist notwendig.

Der Umfang des Versicherungsschutzes umfasst die

  • Klärung der Haftungsfrage,
  • Abwehr unbegründeter Schadenersatzansprüche,
  • Befriedigung begründeter Schadenersatzansprüche,
  • Freistellung des Versicherungsnehmers


von berechtigten Schadenersatzverpflichtungen.

Vorteile des Versicherungsschutzes
Vorteil 1:
Schutz vor den Folgen von Fehlern im Beruf Die Berufshaftpflichtversicherung (Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung) schützt Sie vor den finanziellen Folgen eines beruflichen Fehlers.

Vorteil 2:
Schadenersatz Die Berufshaftpflichtversicherung (Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung) leistet bei berechtigten Ansprüchen Schadenersatz.

Vorteil 3:
Abwehr von Ansprüchen
Die Berufshaftpflichtversicherung (Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung) wehrt unberechtigte Ansprüche ab.

Bitte beachten Sie:
Da die Bedingungen von einzelnen Anbietern und damit das eigentliche Leistungsspektrum voneinander abweichen erhalten Sie bei einer Anfrage hier ein Produkt mit einem auf den Tätigkeitsbereich individuell zugeschnittenen Leistungsspektrum. Bei den beratenden Berufen mit einer Pflichtversicherung als Voraussetzung für die Tätigkeit steht ein Bedingungswerk mit erweitertem Leistungsspektrum zur Verfügung. Insofern sind auch nicht unbedingt sämtliche hier aufgeführten Aspekte einer Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Rechtsanwälte bei allen Versicherern zu erhalten.

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Thema 4


IV. Bedingungswerk
Vorwärtsversicherung
Die Vorwärtsversicherung umfasst die Folgen aller Verstöße, die vom Beginn des Versicherungsschutzes bis zum Ablauf des Vertrags vorkommen.

Rückwärtsversicherung
Wird eine Rückwärtsversicherung vereinbart, besteht Versicherungsschutz für die in der Vergangenheit vorgekommenen Verstöße. Voraussetzung für den Abschluß einer Rückwärtsversicherung ist, dass der versicherten Person/Unternehmen bis dato kein Schadenfall bekannt geworden ist.

Nachhaftungsgarantie und Nachmeldefrist
Der Versicherungsschutz umfasst die Folgen aller während der Versicherungsdauer vorgekommenen Verstöße. Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist: Der Versicherungsnehmer informiert den Versicherer über den Eintritt des Versicherungsfalls nicht später als fünf Jahre (siehe Bedingungen der Versicherer) nach Ende des Versicherungsvertrags.

Lebenslange Nachhaftungsgarantie
Auf Wunsch kann bei einem entsprechenden Angebot, je nach angefragtem Berufsbild, eine lebenslange Nachhaftungsgarantie angefragt werden. Diese Nachhaftungsgarantie sichert versicherten Personen/Unternehmen einen lückenlosen Schutz vor Spätfolgen und den damit verbundenen Schadenansprüchen von Kunden im Vermögensschaden-Haftpflichtbereich.

Dauernachlaß
Es wird gem. Vereinbarung ein Dauernachlaß gewährt. Dieser sollte aus betriebswirtschaftlichen Gründen von Unternehmern und Unternehmen möglichst genutzt werden, denn Versicherungsverträge sind gem. VVG (Versicherungsvertragsgesetz) Jahresverträge und verlieren im Sachversicherungsbereich ihre Gültigkeit soweit das versicherte Risiko nicht mehr vorhanden/ausgeübt wird. Darüber hinaus sind Bündelangebote vorhanden und die Nutzung von Einzelrabatten möglich.

Übernahme der Nachhaftung des Vorversicherers
Versicherungsschutz besteht auch für Verstöße, die während der Laufzeit eines unmittelbar vorangehenden Versicherungsvertrages vorgekommen sind. Voraussetzung ist eine endgültige Ablehnung des Vorversicherers allein aufgrund des Ablaufs der Nachmeldefrist. Der Versicherungsnehmer muss den Versicherer über die Verstöße spätestens fünf Jahre nach Ablauf der Nachmeldefrist des Vorvertrags informieren.

Selbstbeteiligung
Es besteht im Allgemeinen bei der VSH keine Selbstbeteiligung im Schadenfall. Die möglichen Varianten eines festen oder variablen Selbstbehaltes z.B. bei Juristen können ausgewählt werden.

Serienschadenklausel
Als weiterer Vorteil ist anzusehen, dass keine Serienschadenklausel in den Bedingungen vorhanden ist. Die Schäden werden separat bewertet.

Versicherungsschutz
Der Versicherungsnehmer hat Versicherungsschutz für den Fall, dass er wegen eines bei der Ausübung beruflicher Tätigkeit begangenen Verstoßes von einem anderen aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen für einen Vermögensschaden verantwortlich gemacht wird. Dies gilt auch für Verstöße von Personen, für die er einzutreten hat. Somit besteht auch Versicherungsschutz für Angestellte Mitarbeiter, soweit dies in den Bedingungen (Angabe der Anzahl von beitragsfrei mitversicherten Mitarbeitern) angegeben ist. Dieser Aspekt ist vor Vertragsabschluss zu prüfen.

Versicherte Schäden
Versichert sind Vermögensschäden. Dies sind Schäden, die weder Personen- noch Sachschäden sind, noch sich aus solchen Schäden herleiten.

Mitversicherte Sachschäden
Unter einem mittelbaren Haftpflichtschaden versteht man einen Schaden welcher erst als Folge des unmittelbaren Schadens eintritt, aber kausal auf diesen zurückzuführen ist. Während die mittelbaren (so- genannten unechten) Vermögensschäden die als Folge eines Personen- oder Sachschadens entstehen regelmäßig mitversichert sind (siehe auch die Bedingungen von bestehenden Betriebshaftpflichtversicherungen und die dort eventuell vorhandene Teileinbindung von mittelbaren Vermögensschäden), sind die unmittelbaren Vermögensschäden nur im Falle einer besonderen Vereinbarung oder durch Vermögensschaden-Haftpflichtversicherungen gedeckt.

Neben den hier auch versicherten mittelbaren Vermögensschäden sind in dem angebotenen Konzept ebenfalls Sachfolgeschäden mitversichert!

Mitversichert sind Ansprüche wegen Sachschäden
a) an Akten und anderen Schriftstücken,
b) an sonstigen beweglichen Sachen –

soweit hierfür kein anderweitiger Versicherungsschutz besteht -, die der Versicherungsnehmer zur Ausübung
seiner versicherten Tätigkeit benötigt. Versichert sind auch die sich daraus ergebenden Vermögensschäden.

Geltungsbereich
Versicherungsschutz besteht für Berufstätigkeiten in Europa (geografisch) aus der Verletzung und Nichtbeachtung europäischen Rechts sowie der Inanspruchnahme vor europäischen Gerichten.

Prozesskosten
Kommt es in einem Versicherungsfall zu einem Rechtsstreit über Schadensersatzansprüche gegen den Versicherungsnehmer, führt der Versicherer den Rechtsstreit im Namen des Versicherungsnehmers. Der Versicherer trägt auch die Kosten dafür. Betreibt der Versicherungsnehmer mit Zustimmung des Versicherers eine negative Feststellungsklage oder eine Nebenintervention, übernimmt der Versicherer auch diese Kosten. Gleiches gilt für die Kosten eines Mediationsverfahrens. Der Versicherer rechnet diese Kosten des Rechtsstreits nicht auf die Versicherungssumme an.

Rückgriff gegen Mitarbeiter
Kein Rückgriff gegen Mitarbeiter des Versicherungsnehmers, wenn diese ihre Pflichten wissentlich verletzt haben.

Verjährung
Die Ansprüche aus dem Versicherungsvertrag verjähren in drei Jahren. Die Berechnung der Verjährungsfrist richtet sich nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches. Wurde ein Anspruch beim Versicherer angemeldet, ist die Verjährung von der Anmeldung bis zu dem Zeitpunkt gehemmt, zu dem die Entscheidung des Versicherers dem Anspruchsteller in Textform zugeht. Diese Hemmung der Verjährung ab dem Zeitpunkt der Anmeldung der Versicherungsansprüche stellt einen hohen qualitativen Aspekt einer Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung dar!

Beweislast
Die Beweislast für bekannte Verstöße liegt beim Versicherer.

Kostenanrechnung
Es erfolgt keine Kostenanrechnung auf die Versicherungssumme bei Aufwendungen im Ausland!

Abtretung von Versicherungsansprüchen
Der Versicherer verzichtet in den Bedingungen auf das Verbot der Abtretung des Versicherungsanspruchs.

Angehörigenansprüche
Ansprüche von Angehörigen sind mitversichert. Ansprüche von Gesellschaften ebenfalls, wenn Angehörige Anteile daran Anteile halten

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Thema 5


V. Bitte beachten Sie
Versicherungssummen
Die Erfahrung zeigt, daß die Absicherung der beruflichen Tätigkeit mit risikogerechten Summen vielfach vernachlässigt wird. Bei Vertragsabschluß kann die Summe noch bedarfsgerecht sein. Aber ist dies nach 5 oder 10 Jahren auch noch der Fall? Die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung kennt das sogenannte Verstoßprinzip. Schadenzeitpunkt ist der Tag, an welchem der berufliche Fehler begangen wurde. Auch wenn der Fehler erst Jahre später entdeckt wird, muß für die sich hieraus ergebenden Ansprüche die Versicherungssumme, die zum Verstoßzeitpunkt vereinbart wurde, ausreichen. Dies bedeutet, dass aus rein betriebswirtschaftlicher Sicht die Nutzung von Policen mit niedrigeren Versicherungssummen bei einer Aufnahme der beruflichen Tätigkeit meistens ausreichend ist, aber diese an das eigentliche Auftragsvolumen und Umsatzvolumen (jährlich?) angepasst werden sollte. Hinzu kommt der Aspekt von gestiegenen Kosten zum Zeitpunkt der Schadenbegleichung und damit die Frage ob die Versicherungssumme aus der Vergangenheit wirklich ausreichend war/ist.

Um die Entscheidung für die Wahl einer hohen Versicherungssumme zu erleichtern, wurde hier das bisher verwandte Schema der Prämiensteigerung bei höheren und sehr hohen Versicherungssummen aufgegeben. Dieses führt zu Gunsten der Kunden, gerade bei Vereinbarung höherer Versicherungssummen, zu einer deutlichen Absenkung der Prämie.

Zur Vermeidung von Nachteilen im Rahmen einer Schadenregulierung empfiehlt es sich, bei Sozietäten darauf zu achten, dass alle Sozien über eine einheitliche Versicherungssumme verfügen. Die Versicherung von gemischten Sozietäten, in denen sich Träger verschiedener Berufe zusammenschließen erfordert besondere Kompetenz. Hier gilt es Unterschiede gesetzlicher und berufsrechtlicher Vorgaben zu berücksichtigen und in einen einheitlichen Versicherungsschutz münden zu lassen, welcher der gesamtschuldnerischen Haftung der Sozien gerecht wird.

Laufzeit und Dauernachlässe
Die Abstimmung des Gesamtangebotes sollte eine Laufzeit beinhalten, welche keine Lücken im Tätigkeitsbereich entstehen läßt. Notfalls ist eine Rückwärtsversicherung mit einzubinden. Das Kriterium der Laufzeit beinhaltet gleichzeitig einen ökonomischen Aspekt, da entsprechende Verträge mit langen Laufzeiten auch Dauernachlässe ermöglichen. Diese sind aus den bereits genannten Aspekten aus betriebswirtschaftlicher Sicht zu nutzen.

Nachversicherung der Versicherungssummen
Die variablen Aspekte einer beruflichen Tätigkeit beinhalten die Notwendigkeit je nach Umsatz die erforderlichen Versicherungssummen eventuell jährlich anpassen zu können. Hierzu gehört z.B. auch die mögliche Teilreduzierung der Gesamtabsicherung. Dies ist unabhängig von den bei bestimmten Berufen notwendigen Mindestversicherungssummen.

Qualität des Bedingungswerkes
Das Bedingungswerk sollte auf die mit der Tätigkeit verbundenen Aspekte abgestimmt sein und nicht als Pauschalangebot vorliegen. Hierbei besteht immer die Gefahr einer Unterversicherung mit fehlenden Aspekten der eigenen beruflichen Tätigkeit oder einer Überversicherung mit den Aspekten einer zu hohen Beitragszahlung. Zu der Qualität des Produktes zählt ebenfalls die Serviceleistung des Versicherers über eine eigene juristische Abteilung sowie die Ausrichtung auf ein Leistungsprodukt statt eines beitragsorientierten Angebotes, da bei der Annahme eines beitragsorientierten Produktes auch die Gefahr von juristischen Schwierigkeiten mit dem eigenen Versicherer bei der Anmeldung eines Schaden liegen kann (Schadenkostendeckung des Produktes beim Versicherer selbst

Juristische Relevanz
Die festzustellende Tendenz in der Gesetzgebung und Rechtssprechung geht immer mehr dahin, dem Geschädigten die Durchsetzung seiner Haftpflichtansprüche zu erleichtern. Auch gegen ungerechtfertigte Schadenersatzansprüche kann man sich ohne juristische Kenntnisse in den wenigsten Fällen mit Erfolg wehren, da die einzelnen gesetzlichen Bestimmungen zu wenig bekannt oder verständlich sein dürften. Es drohen immer erhebliche finanzielle Belastungen, Forderungsausfall und sogar Schaden für das Ansehen des Unternehmens bzw. der Person. Durch den Abschluß einer Haftpflichtversicherung erhält man kompetenten Beistand, denn der Versicherer prüft die rechtliche Lage und übernimmt die unangenehme Auseinandersetzung mit Geschädigten. Bei berechtigten Ansprüchen werden diese beglichen, ansonsten erfolgt bei unberechtigten Ansprüchen eine juristisch begründete Schadenabwehr. Das unkalkulierbare Risiko wird durch den Abschluß einer entsprechenden Haftpflichtversicherung zu kalkulierbaren Kosten, welche steuerlich absetzbar sind.

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Thema 6


VI. Anfrage bei Versorgungsspezialisten!

Selbstverständlich können Sie ein entsprechendes qualitativ hochwertiges Angebot einer Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für sämtliche Tätigkeitsbereiche in unserer Agentur anfragen, bewerten und abschließen! Die Deutsche Anwalt- und Notar-Versicherung (danv), als Spezialist und Zielgruppenanbieter bietet neben den genannten Berufsgruppen insbesondere, aufgrund ihrer beruflichen Ausrichtung, auch den gleichgestellten Zielgruppen ihre Produkte an. Hinzu kommt die Verfügbarkeit des kompletten ERGO-Leistungsspektrums.

Die danv wird bei der ERGO Versicherung AG als selbständiger Abrechnungsverband mit eigenen Tarifen und eigenem geschäftsführenden Direktor geführt. Eine dieser Besonderheiten ist ein Berufsstände- und Beiratsabkommen, dem eine ganze Reihe von berufsständischen Organisationen – Kammern wie Verbände – beigetreten sind.

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Berufshaftpflichtversicherung ist mehr als nur einen Blick wert!


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Verbraucherzentrale Bundesverband, Markgrafenstr. 66, 10969 Berlin, Tel.: 030/25800-0, Fax.: 030/25800-518, E-Mail: info@vzbv.de



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